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Altholz – Was ist Altholz?

Altholz behandelt oder Altholz unbehandelt

Altholz kann sowohl behandelt, als auch unbehandelt entsorgt werden. Der Unterschied liegt in der Beschaffenheit des Altholzes. Wobei unbehandeltes Holz günstiger entsorgt werden kann.

Als behandeltes Altholz bezeichnet man Hölzer, die mit Holzschutzmittel imprägniert sind oder lackiert, furniert, wie Laminat, eingelassen, aber auch lasierte Spanplatten, Dachlatten, mit Anhaftungen oder auch Holz das anderweitig behandelt wurde.

Altholz fällt meist bei Baustellen, Abbruch von Häusern, bei Umzug, Auflösung oder Umbau  von Gewerbebetrieben und dergleichen an. Behandeltes Holz darf man einfach im Kamin verfeuern und muss der Entsorgung zugeführt werden.

Unbehandeltes Altholz sind ausschließlich Hölzer die naturbelassen wurden, z. B.  Baumstämme, Wurzelstöcke, dicke Äste, Bretter und Bohlen die unbehandelt sind.

Da Holz in der Regel sehr sperrig ist, bietet es sich an, den regionalen Containerdienst damit zu beauftragen. Hierfür ist die Internetplattform 123entsorgung.de bestens geeignet, beim jeweiligen Containerdienst auch die passende Containergröße zu finden. Es ist zu beachten, wenn Sie dem Holzsammelcontainer andere Abfallstoffe beiladen, wird dieser Container komplett als gemischter Baustellenabfall eingestuft. Ihr Abfallentsorger berät Sie gern bei unsicheren Fragen.

Verordnung über die Entsorgung von Altholz unterscheidet vier Altholzkategorien:

Altholzkategorie A l:
Naturbelassenes oder lediglich mechanisch bearbeitetes Altholz, das bei seiner Verwendung nicht mehr als unerheblich mit holzfremden Stoffen verunreinigt wurde,

Altholzkategorie A II:
Verleimtes, gestrichenes, beschichtetes, lackiertes oder anderweitig behandeltes Altholz ohne halogenorganische Verbindungen in der Beschichtung und ohne Holzschutzmittel,

Altholzkategorie A III:
Altholz mit halogenorganischen Verbindungen in der Beschichtung ohne Holzschutzmittel,

Altholzkategorie A IV:
Mit Holzschutzmitteln behandeltes Altholz, wie Bahnschwellen, Leitungsmasten, Hopfenstangen, Rebpfähle, sowie sonstiges Altholz, das aufgrund seiner Schadstoffbelastung nicht den Altholzkategorien A l, A II oder A III zugeordnet werden kann, ausgenommen PCB-Altholz.

Foto: Maret Hosemann / pixelio.de